Natur- und Erholungsinsel
Fehmarn ist im Landesinneren sehr rustikal, die Landschaft vor allem durch Felder und viele bäuerliche Betriebe geprägt. Die Insel verfügt über eine 74 km lange Küste
mit sehr vielfältigen Strandabschnitten.
Jährlich verbringen ca. 300.000 Gäste (Tagesgäste nicht mitgezählt) hier ihren Urlaub, vor allem wegen der günstigen Klimabedingungen.
Das Gebiet gehört zu den sonnenreichsten Regionen in Deutschland mit 1.910 Sonnenstunden im Jahr.
Die Insel ist über die Fehmarnsundbrücke mit der Halbinsel Wagrien, dem östlichen Teil von Schleswig-Hostein, verbunden.
Allgemeine Daten
Bis zur Wiedervereinigung im Jahr 1990 war Fehmarn die größte Insel (heute die drittgrößte nach Rügen und Usedom) der Bundesrepublik Deutschland, hat eine Fläche von 185km
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und derzeit 12.980 Einwohner. Der Hinrichsberg bestimmt mit 27m den höchsten Punkt über dem Meeresspiegel.
Die Ostsee ist im Unterschied zur Nordsee Gezeitenfrei.
Es gibt sehr verschiedene Küstenlandschaften.
Die gesamte Nordküste ist eine Dünenlandschaft mit Strandseen und einem für die Ostsee typischen vorgelagerten Nehrungshaken (ein schmaler Landstreifen der einen flachen Meerabschnitt von der offenen See trennt).
Im Osten der sonst sehr flachen Insel findet man eine felsige Landschaft und eine lange Steilküste mit hohen Kliffs.
Im Westen und Süden befinden sich die Strände auf Meereshöhe, zudem findet man am besonders weiße Sandstrände bei den Strandabschnitten Burgtiefe und Wulfener Hals.